ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

40 Tage für die Umwelt - Ein Gemeinschaftsprojekt

Jahresbericht des Schuljahres 2021/2022

Schule: VS Eggersdorf
KoordinatorIn: Vertragslehrerin Prof. Pötz Susanne, BEd MEd
DirektorIn: VDIR Kolaritsch Edeltraud
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
Inhalt
Die Volksschule Eggersdorf nahm in der Fastenzeit, neben einigen weiteren Schulen in der Umgebung, an einem Gemeinschaftsprojekt zum Thema Umweltschutz teil. Nach dem Motto „40 Tage für die Umwelt“ wurden gemeinsam Aktivitäten gesetzt, die auch zuhause zum Mitmachen einluden. Neben der Aktion Autofasten und einigen weiteren Projekten wurden den Kindern die 17 Global Goals im Unterricht nähergebracht.
40 Tage für die Umwelt 40 Tage für die Umwelt
40 Tage für die Umwelt: Aktion Autofasten 40 Tage für die Umwelt: Aktion Autofasten
Bienenprojekt Bienenprojekt
Schulwegbegleitung Schulwegbegleitung
Waldausflug Waldausflug
Am Bach Am Bach
Autofasten Autofasten
Hochbeet Hochbeet
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
-Gemeinschaftsprojekt „40 Tage für die Umwelt“: Die Volksschule Eggersdorf nahm in der Fastenzeit, neben einigen weiteren Schulen in der Umgebung, an einem Gemeinschaftsprojekt teil, das auf das Thema Umweltschutz aufmerksam macht. Nach dem Motto „40 Tage für die Umwelt“ wurden gemeinsam Aktivitäten gesetzt: Aktion Autofasten, Holzscheiben zu den „Global Goals“ gestalten, Wanderung zur Schule, Workshops zum Thema „nachhaltige Mobilität“

-Beschäftigung mit den Global Goals: In jeder Klasse wurden die Global Goals kindgerecht
vorgestellt und mit Einsatz unterschiedlicher Methoden näher behandelt.

-Experimente in der 4c gemeinsam mit den Schüler*innen der Mittelschule

-Müllsammeln im Ort und rund um die Schule

-Bach erkunden: Mit großer Begeisterung marschierten die SchülerInnen der 1c Klasse der VS Eggersdorf in der vorletzten Schulwoche Richtung Bach. Ausgerüstet mit Sieb, Pinsel und Plastikbecher forschten sie nach kleinen Lebewesen und waren dabei sehr erfolgreich. Bald schon tummelten sich Libellenlarven, Wasserskorpione, Eintagsfliegen Larven und Bachflohkrebse in ihren Behältern. Spaß, Staunen, nettes Miteinander – ein fröhlicher Vormittag in der Natur.

-Hochbeet: Juchu, es wächst! Radieschen ernten, unterschiedliche Gemüsesorten kennenlernen, geduldig warten lernen, säen und gießen – so ein Hochbeet ist immer interessant und lädt zum Verweilen ein.

-Schulweg zu Fuß: Von mehreren Richtungen bestritten die Kinder gemeinsam mit den Lehrer*innen ihren Schulweg zu Fuß an der frischen Luft.

-Bienenprojekt: Bei diesem Projekt lernten die Kinder der 2. Klasse alles rund um die Honigbiene. Ein Besuch beim Imker war der Höhepunkt des Projektes.

-Walderlebnistag: Mit viel Freude und Interesse erforschten die Kinder der 2. Klassen den Wald und lernten jede Menge über die Tiere des Waldes.

-Schmetterlingsprojekt der 1. Klassen: Die Kinder lernten alles rund um den Schmetterling und hatten dabei auch die Gelegenheit, eine Verwandlung von Raupe zum Schmetterling hautnah zu beobachten.

-Kräuterwanderung in der 1b: Hier lernten die Kinder die nachhaltige Nutzung von Nahrungsmittel, die unmittelbar vor unserer Tür wachsen.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Die Volksschule Eggersdorf nahm in der Fastenzeit, neben einigen weiteren Schulen in der Umgebung sowie der Gemeinde und der Pfarre, an einem Gemeinschaftsprojekt teil, das auf das Thema Umweltschutz aufmerksam machte. Nach dem Motto „40 Tage für die Umwelt“ wurden gemeinsam Aktivitäten gesetzt, die auch zuhause zum Mitmachen einluden.
Ein Beitrag der Volksschule war die Teilnahme an der Aktion Autofasten. Gemeinsam sammelten die Schüler*innen Blätter für jeden Schulweg, der nicht mit dem Auto zurückgelegt wurde, die dann auf einem großen Plakat im Eingangsbereich der Schule gesammelt wurden. Die Schule gewann dabei sogar eine Kräuterkiste für jede Klasse.
Darüber hinaus gestaltete jede Klasse eine Holzscheibe passend zu einem der 17 Global Goals, die auf einem Baum nahe der Schule aufgehängt wurden.
Die Kinder der 3. Klassen durften an einem interessanten Workshop zum Thema nachhaltigen Mobilität teilnehmen, der von kompetenten Mitarbeiter*innen des Klimabündnisses durchgeführt wurde.
Als Projektabschluss veranstaltete die Schule eine Sternwanderung zur Schule, wo die Kinder gemeinsam mit den Lehrer*innen von mehreren Plätzen im Ort gemeinsam zu Fuß in die Schule spazierten. Damit erinnerten wir unsere Kinder daran, wie bedeutsam es für die Gemeinschaft, für die Gesundheit und natürlich für unsere Natur ist, das Auto einmal stehen zu lassen und sich gemeinsam in der frischen Luft zu bewegen.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
270

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Während aller Phasen des Projektes wurde besonders darauf geachtet, die Bedürfnisse aller Beteiligten zu respektieren. Geschlechtergerechte Sprache wurde benutzt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Projekt „40 Tage für die Umwelt“ war ein Gemeinschaftsprojekt an dem neben einigen Volksschulen sowie auch die örtliche Mittelschule, die Gemeinde und die Pfarre Eggersdorf teilnahmen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Um auf das Projekt aufmerksam zu machen, wurden Plakate sowie ein Folder gestaltet. Zum Abschluss erfolgte ein Bericht in der Gemeindezeitung.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Es wurden Gespräche mit allen beteiligten durchgeführt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Sensibilisierung für nachhaltige Mobilität und saubere Energie

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
An der begeisterten Teilnahme aller beteiligten, sowie an den mündlichen Feedbacks der Schüler*innen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Eine Bewusstseinsbildung für nachhaltige Mobilität und Energie.

Wo liegen unsere Stärken?
Die Stärken unserer Schule liegen im Zusammenhalt unseres Teams sowie die große Bereitschaft für Veränderungen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Klimabündnis-Schule
Erasmus+

Weitere Netzwerke
eEducation