ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

VS Deutsch Jahrndorf

Steckbrief
Der Wandel im gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Bereich ist Anstoß zu Inhalten und Schwerpunkten unseres Schulprofils. Durch ein hohes Maß; an Initiativen aller am Schulgeschehen Beteiligter – schulerhaltende Gemeinde, Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen – durch Einfallsreichtum, Nachhaltigkeit, Individualisierung, Evaluations- und Veränderungsbereitschaft konnte unser Schulprofil mit großem Zeitaufwand und viel Energie erstellt und umgesetzt werden. Hauptziel der Schule ist es, dem Kind die Freude und Neugierde des entdeckenden Lernens nicht zu nehmen und so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Um den Leitsatz unserer Schule gerecht zu werden, erhält jedes Kind einen individuellen Förderplan. Durch bestimmte und für die Schule adaptierte Unterrichtsformen - offener Unterricht verschiedenster Arten in heterogenen Lerngruppen - wird es möglich, die SchülerInnen zielgerichtet und somit individuell zu födern. Als Prinzip unseres Unterrichts muss gelten: „Stäken stärken, hilft Schwächen schwächen!" Das Lehrer- und Betreuerteam fördert die Kinder nach dem „Ist-Zustand“, d.h. nach deren sozialen, emotionalen und kognitiven Möglichkeiten. Unsere Aufgabe als PädagogInnen ist nicht die Position eines "Be-Lehrers" inne zu haben, sondern wir agieren als Gestalter von Lernsituationen in denen SchülerInnen handlungsorientiert und ganzheitlich lernen können. „Erzähle es mir - und ich werde es vergessen Zeige es mir - und ich werde mich erinnern Lass es mich tun - und ich werde es behalten“ (Konfuzius) Die Organisationsform unserer Schule gibt uns die Chance, nach dem Grundsatz der Montessori-Pädagogik zu arbeiten: „Hilf mir, es selbst zu tun!" Kinder, egal ob hochbegabt oder mit „Handikaps“ – entwickeln sich besser und schneller, wenn man sie individuell behandelt, auf ihre persönlichen Entwicklungsphasen und Wünsche eingeht und ihnen spezielle Materialien zur Verfügung stellt. „Fordern und Fördern“ – Anforderungen und individuelle Hilfestellung stehen in Balance! Die Verdeutlichung der Wichtigkeit des Wissens im Schulalltag wird durch entsprechende Ereignisse(Projekte), durch Ausstattungsmerkmale der Schule und durch die Sprache den SchülerInnen als selbstverständliche Tätigkeit nahe gebracht. Dieses „Procedere“ hängt in erster Linie von der Integration, dem Mitgehen, Mitdenken, der Mitverantwortung für die Gestaltung des schulischen Lebens und dem Mittun der SchülerInnen und deren Eltern ab. Die optimale Förderung jedes Kindes ist kein Luxusanspruch von Eltern, sondern eine kulturelle Notwendigkeit und ethische Verpflichtung vom Rang eines Menschenrechtes. Gefördert wird der Ordnungssinn, der Respekt vor Menschen und Tieren und die Neugierde auf Natur und aufs Leben generell. Der höfliche und respektvolle Umgangston aller am Schulgeschehen Beteiligter (SchülerInnen, LehrerInnen, Leitung, Eltern, Schulpersonal, Gemeinde) prägt die gegenseitige Achtung und die Verantwortung für das Verhalten. Dieses Profil lässt sich weder verordnen, noch kann es für längere Zeit vom Engagement Einzelner getragen werden. Kreative Kooperation im Team und die Bereitschaft, sich in den Prozess einzulassen, bilden die Basis unserer Arbeit. Eltern, die ihre Kinder in unsere Schule schicken, wissen, was sie erwartet. Unsere Schule ist klein, überschaubar und sehr familiär.
Jahresberichte
Unser Biotop kann sich wieder sehen lassen!
Zimmer frei! Ein Insektenhotel wird eröffnet
2019
Unser Garten wird um eine Attraktion erweitert, wir gestalten ein Nutzmieterhotel aus alten Paletten, Blumentöpfen, Holzwolle Moos und vielen, anderen Naturmaterialien. Mit Spannung erwarten wir die ersten "Gäste" im Frühling. Wir freuen uns auf unsere genaue… mehr
Jahrndorfer SommerMARKTfest
2018
Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Kindergarten durchgeführt, mit dem Ziel, dass die Kleinen von den Großen lernen und die soziale Kompetenz gestärkt wird. Ab März wurden im Gegenstand Sachunterricht unterschiedliche Lebensmittel (Marmelade, haus… mehr
Wir holen die Kartoffeln für unsere Pyramide.
Kartoffelpyramide im Schulgarten
2017
Wie kommt unser Essen auf den Teller? Diese Frage stellen sich viele Kinder. Also machten wir uns auf dem Weg zurück zum Ursprung. Als erstes erfolgte die Kontaktaufnahme mit dem Kartoffelbauer Reinhard Unger. Dieser zeigte uns seine Felder und erklärte wic… mehr
Das wird unser Weideniglu!
Errichtung eines Iglus aus Trauerweiden im Schulhof
2016
Im letzten Jahr wurden Weidenzweige mit den SchülerInnen gesetzt. Die Kinder zogen diese Zweige auf. Kinder übernahmen die Verantwortung für die Pflege der Setzlinge. Gießen, Unkraut jäten waren einer der Aufgaben, welche die Kinder durchzuführen hatten. … mehr