ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schulklima und Partizipation

Der aktiven Mitgestaltung in und um die Schule kommt in der Kinder- und Jugendbeteiligung große Bedeutung zu. Gelebte Partizipation in der Schule und im Unterricht ermöglicht es Kindern und Jugendlichen mitzureden, ihre Schule mitzugestalten und Verantwortung für das Schulleben zu übernehmen. Im Idealfall entwickeln sich SchülerInnen zu souveränen, selbstbewussten, verantwortungsbewussten und der Demokratie verpflichteten Persönlichkeiten.

Lebensraum Schule

Partizipation im Unterricht

Forschendes und selbstbestimmtes Lernen ist aktive Beteiligung. Partizipation heißt Teilnahme an Entscheidungen. Im Unterricht bedeutet Partizipation selbstbestimmtes Lernen und Beteiligung an der Gestaltung seiner Rahmenbedingungen. SchülerInnen nehmen selbst Einfluss auf die Gestaltung von Prozessen, die den Unterricht und das Leben an der Schule betreffen.
Quelle: FORUM Umweltbildung, Praxismaterialien

Aktiv mitgestalten – in der Schule, um die Schule
Aktive Beteiligung von SchülerInnen ist ein wichtiger Schwerpunkt im ÖKOLOG-Programm.  Die Broschüre und CD-ROM bietet Ihnen Fachbeiträge zum Thema, einen Rückblick auf die ÖKOLOG-Sommerakademie, Methoden und Praxisbeispiele sowie einen ausführlichen Serviceteil. FORUM Umweltbildung, Wien 2006,  Aktiv mitgestalten pdf

Wenn ihr mich fragt - Mitbestimmung von Kindern

Die Schüler/-innen der Primarstufe diskutieren ein Vorhaben in ihrem Umfeld, das ihre Interessen berührt — zum Beispiel eine Umgestaltung des Schulgeländes, die Planung von Straßen oder Spielplätzen. Sie sammeln eigene Wünsche und lernen Möglichkeiten kennen, wie Kinder sich einbringen können.
Quelle: Umwelt im Unterricht

Beteiligungserfahrungen von SchülerInnen

SchülerInnen (ab der 6. Schulstufe) führen zu Themenbereichen rund um Beteiligung ein Kurzinterview mit einem/einer Klassenkollegen/in durch und machen Notizen: Was ist der genaue
Hintergrund? Aus welchen Gründen möchte sich jemand beteiligen/nicht beteiligen bzw. war Beteiligung nicht möglich? Danach wird in der Klasse darüber diskutiert.
Quelle: Umwelt im Unterricht

Von Beteiligung zur Schulentwicklung - Partizipative Schulfreiraumgestaltung an der VS Horn

Schon lange hatten Direktorin und LehrerInnen der Volksschule Horn die Umgestaltung, Verschönerung und bessere Nutzung der Schulwiese im Sinn. Die Pause im Freien zu verbringen und auch im Unterricht öfter hinaus zu gehen, das schien attraktiv. Der Weg dorthin war allerdings gar nicht so einfach.
Quelle: FORUM Umweltbildung, Praxismaterialien

BMBWF: Leitfaden „Geschlechtergerechtes Formulieren“

Dieser kurze Leitfaden enthält die wichtigsten Grundprinzipien sprachlicher Gleichbehandlung und die gängigsten Strategien geschlechtergerechten Formulierens. Die angeführten Beispiele sind öffentlichen Texten (Zeitungen, Erlässen, Broschüren, dem Internet usw.) entnommen. Ausführlichere Hinweise zum geschlechtergerechten Formulieren finden sich in den Literaturtipps.

Mädchen – Fit for school!

Wohlfühlen in der Schule? Für die Mädchen der HS Neudörfl ist das kein Widerspruch. Mit Aktivitäten während und außerhalb der Schulstunden – -wie der „Ladies Night“ oder den „Jammerstunden“ – wurde das Zusammenleben in der Schule stressfreier gestaltet.
Quelle: FORUM Umweltbildung, Praxismaterialien

Vereinbarungskultur an Schulen

Die Handreichung bietet zum Thema „Vereinbarungskultur an Schulen“ Informationen und Übungsmaterial. Das Ziel ist, die Schulpartner dabei zu unterstützen, gemeinsam eine Kultur von Vereinbarungen aufzubauen, die gelebt werden kann.
Quelle: Österreichisches Zentrum für Persönlichkeitsbildung und soziales Lernen (ÖZEPS)

Schulordnung

Alle sollen sich im Schulhaus wohl fühlen und sich aufeinander verlassen können! Die Kinder der VS Gratwein entwickeln die Regeln und Verordnungen für ihr Zusammenleben in der Schule gemeinsam mit den LehrerInnen, der Schulleitung und den Eltern und unterschreiben die beschlossene Hausordnung wie einen Vertrag.
Quelle: FORUM Umweltbildung, Praxismaterialien

Empfehlungen für gelungene schulische Tagesbetreuung

Schulische Tagesbetreuung ist Teil eines pädagogischen Gesamtkonzeptes des jeweiligen Schulstandortes, das alle an der Schule Tätigen mittragen und im Sinne einer lernenden Organisation weiterentwickeln. Bildung, Erziehung und Betreuung müssen ein ganzheitliches Angebot in der Schule darstellen und neue Lernformen ebenso wie außerschulische Kooperationspartner einbinden.
Quelle: BMBWF

Leitfaden Peer-Mediation in Schulen

Dieser Leitfaden bietet grundlegende Informationen und Empfehlungen über die nötigen Voraussetzungen, Entwicklungsschritte, Qualitätsaspekte und Tipps zur Umsetzung und Einführung von Peer-Mediation am Schulstandort. Diese Unterlagen bieten LehrerInnen und SchulleiterInnen wichtige Informationen vor der Einführung von Peer-Mediation am Schulstandort. Sie stellen kein fertiges Implementierungskonzept vor, sondern sollen zur Weiterentwicklung und Professionalisierung dieser Aktivitäten im Feld des sozialen Lernens beitragen.
Quelle: BMBWF

polis aktuell 2011/7: Klassengemeinschaft (aktual. 2013)

Die vorliegende Ausgabe widmet sich auf mehreren Ebenen dem Themenkreis Klassengemeinschaft. Die soziale Realität "Klassenklima" und Möglichkeiten der "Temperaturmessung" sowie die Entwicklung von einer formellen Klassengruppe zu einer team-ähnlichen Gemeinschaft mit entsprechenden Übungsvorschlägen bilden einen Schwerpunkt des Heftes.
Quelle: Zentrum POLIS

polis aktuell 2013/5: Demokratie in der Schule (aktual. 2017)

In diesem Heft geht es um verschiedene Perspektiven rund um Demokratie in der Schule. Modelle demokratischer Schulen und Initiativen zu Schulparlamenten und Klassenräten sind ebenso Thema wie gesetzliche Regelungen zur schulischen Mitbestimmung in Österreich.
Quelle: Zentrum POLIS

SchülerInnenparlament in der Volksschule

In diesem Projekt wird über ein ganzes Schuljahr lang ein SchülerInnenparlament eingerichtet, bestehend aus den KlassensprecherInnen der 3. und 4. Klassen sowie deren StellvertreterInnen. Es ist vorgesehen, dass das SchülerInnenparlament einmal im Monat in der Vollversammlung tagt und zu diesen Terminen verschiedene Themen in dialogischer Form mit den Kindern erarbeitet werden.
Quelle: Zentrum POLIS

"Demokratie lernen und leben" im Schulparlament

SchülerInnenparlament der Volksschule 9 Klagenfurt www.vs-klagenfurt9.ksn.at/allgemeines-.html

Aktuelles: http://www.vs-klagenfurt9.ksn.at/aktuelles.html

Projekte der Kinder: http://www.vs-klagenfurt9.ksn.at/projekte-der-kinder-.html

Schulgemeinschaft: Gelebte Demokratie?

Die in einer ExpertInnenbefragung gewonnenen Informationen zur SchülerInnenvertretung werden von der Klasse für eine Ausstellung aufbereitet. Darauf folgt eine eingehende Beschäftigung mit der SchulsprecherIn- bzw. KlassensprecherIn-Wahl. Abschließend analysieren die SchülerInnen den Stand der Demokratie an der eigenen Schule und diskutieren zum Thema Mitbestimmung.
Unterrichtsidee für die Sekundarstufe 2
Quelle: Zentrum POLIS

polis aktuell 2012/4: Partizipation von Kindern und Jugendlichen

Von Partizipation ist oft die Rede und vielfach wird recht Unterschiedliches darunter verstanden. Kinder und Jugendliche werden von Erwachsenen meistens dazu eingeladen, Informationen zu erhalten oder etwas mitzuteilen. Wesentlich seltener ist die Mit-Entscheidung oder Mit-Beteiligung. Das Heft lotet verschiedene Facetten des Themas aus, u.a. die Stufen der Beteiligung, Qualitätskriterien oder Partizipation als Kinderrecht.
Quelle: Zentrum POLIS

Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

Bei Beteiligungsprozessen kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Sie sind keine Garantie für den Erfolg eines Beteiligungsprozesses, können aber einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.
Quelle: www.partizipation.at

Konflikt im Schulhof

Die SchülerInnen der Sekundarstufe 1 analysieren in Kleingruppen, wie sich Beteiligte in Konfliktsituationen fühlen und reflektieren ihr eigenes Verhalten.
Quelle: Zentrum POLIS

Kommunikation fördern & Konflikte bewältigen – für 1.-4. Schulstufe

Konflikte gehören zum Alltag einer Schule und sind nicht von vornherein schädlich, da sie angestaute Probleme zur Sprache bringen. Sie beeinträchtigen jedoch den schulischen Alltag und rauben Energie. Ein positives Lern- und Arbeitsklima und die Förderung respektvoller Beziehungen zwischen Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern sind hingegen eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Lernprozesse.
Materialien der GIVE-Servicestelle

Kommunikation fördern & Konflikte bewältigen – ab 5. Schulstufe

Schulen, die ihre Schüler/innen im Umgang mit Konflikten stärken wollen, sollten sie auch in ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit unterstützen. Die Förderung von Kommunikations- und Konfliktkompetenz darf dabei nicht als Zusatzaufgabe betrachtet werden, sondern als wesentliche Grundlage für einen erfolgreichen Bildungsprozess.
Materialien der GIVE-Servicestelle

Leitfaden des Bildungsministeriums „Mobbing in der Schule“

Was tun bei Mobbing-Fällen in der Schule? Der neue Leitfaden des Bildungsministeriums (PDF) gibt Schulgemeinschaften Rat und Hilfe zum Umgang mit Mobbing. Ein Ablaufplan in 5 Schritten, Fallbeispiele und praktische Tools wie Protokolle, Gesprächsleitfäden usw. erleichtern Schulleitung und Lehrkräften die Intervention im Anlassfall und zeigen Anküpfungspunkte für die Prävention. Der Leitfaden ist damit eine wichtige Unterstützung für Schulleitungen bzw. LehrerInnen bei konkreten Fällen von Bullying ebenso wie für die Vorbeugung von Mobbing.
Quelle: www.schulpsychologie.at

polis aktuell 2013/2: Mobbing in der Schule (aktual. 2014)

Mobbing ist ein weit verbreitetes Phänomen mit einschneidenden und oft lange wirkenden Folgen. Diese Ausgabe basiert auf polis aktuell 6/09 und beleuchtet das Problem Mobbing und Cybermobbing aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Quelle: Zentrum POLIS

Aus der Praxis

„Lernen nach Strich und Faden“ erstmals als Green Event durchgeführn

Green Event, eine Abendveranstaltung der Landwirtschaftlichen Fachschule Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement wurde als Green Event ausgerichtet: Sparsamer Umgang mit Druckwerken —  evtl. Ersatz durch elektronische Medien, Verwendung von regionalen und saisonalen Produkten, Verwendung von Mehrweggeschirr etc.

Etikette Bruckner - Damit das Klima stimmt

Ein gutes "Schulklima" ist wichtig, dass sich alle im neu renovierten Brucknergym wohlfühlen können, das gilt für SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, Schulwarte und für das Reinigungspersonal. Gegenseitige Wertschätzung, Achtsamkeit, Vertrauen, freundlicher Umgang miteinander, Schonung der Ressorucen und vieles mehr, sind Themen dieser Kampagne.

Wir unterstützen uns gegenseitig - Einführung einer Peerkultur

SchülerInnen aus höheren Klassenstufen der NMS Herzogenburg erleichtern den jüngsten SchülerInnen den Einstieg in die neue Schulart. Sie sind Betreuer, Ansprechpartner und Vertrauenspersonen. Zusätzlich wurde verstärkt klassen- und schulstufenübergreifend gearbeitet: von der Gestaltung des Schulfreiraumes bis zum Musikschwerpunkt der Schule.

Peergroups fördern das Schulklima

Um das Schulklima an der Volksschule Gutenberg an der Raabklamm zu fördern wurden Peergroups in drei Bereichen (Mülltrennung, Stromsparen, Streitschlichtung) eingesetzt. In jeder Klasse gab es sog. "Mülltrenner-Profis" und "Energie-Detektive", "Streitschlichter" gab es nur in der Grundstufe 2. Für einen Monat durften sie diverse Tätigkeiten aus ihrem jeweiligen Bereich ausführen und bekamen zum Abschluss ein Arbeitszeugnis.

Peer-Projekt Umweltmanager

Im Rahmen eines umfangreichen Umwelt-Erasmus+ Projekts wurde der Projektteil UmweltmanagerInnen in den 1. Klassen und Jahrgängen der BHAK/BHAS Gänserndorf umgesetzt. ZIEL: Umweltbewusstsein und Umweltmaßnahmen, die von Schülern an Schüler der eigenen Klasse weiter vermittelt werden; Verbesserung der Mülltrennung und des Stromsparens durch Implementierung von SchülerInnen als UmweltmanagerInnen in den Klassen.

Pausenbuddys – wir bewegen was

Das Projekt sollte die Kinder der Praxisvolksschule der PH Tirol dazu anregen, sich in der Pause zu bewegen, ihre Kräfte zu messen und ihre Geschicklichkeit auf die Probe zu stellen. Sie sollten lernen, Verantwortung zu tragen, indem sie die Spielgeräte verwalteten und kaputte Gegenstände meldeten. Durch den richtigen Umgang mit Konflikten, sollten ihre Handlungskompetenzen erweitert werden.
Dieses Projekt wurde vom Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und nachhaltige Entwicklung gefördert.

Allgemeine Links

Qualitätsbereich Lebensraum Klasse und Schule Quelle: www.sqa.at

Klassenfeedback von SQA online Quelle: www.sqa.at

Inklusion - Orientierungstext des BMBWF Quelle: www.sqa.at

Kinder- und Jugendpartizipation
Wenn Kinder- und Jugendliche aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung teilhaben, wenn sie bei
Entscheidungen, die sie und ihr Umfeld betreffen, mitreden, mitgestalten und mitbestimmen, dann tragen sie zur Stärkung von demokratischen Strukturen bei.
Quelle: www.partizipation.athttp://www.partizipation.at

BMBWF: Gender in den Lehrplänen
Schulen sind im Zuge von „Gender Mainstreaming“ und dem damit verbundenen Ziel der Gleichstellung der Geschlechter angehalten, sich mit der Relevanz der Kategorie Geschlecht auf allen Ebenen des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen.

YouTube: Inklusion einfach erklärt
Ist Inklusion so etwas Ähnliches wie Integration? Hat das was mit "inklusiv" zu tun? Oder handelt es sich um ein pädagogisches Konzept? explainity erklärt, worum es bei Inklusion geht und was dieser Begriff für die gesamte Gesellschaft bedeuten könnte.
Dieses Video wurde mit Untertitel für Hörgeschädigte versehen.

Information zur Gewaltprävention Quelle: www.schulpsychologie.at